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Raucherpause ohne Ausstempeln führt zu fristloser Kündigung

Das Arbeitsgericht Duisburg hat in seiner Entscheidung vom 14.09.2009 einem Arbeitgeber Recht gegeben, der seinen langjährig beschäftigten Mitarbeiter außerordentlich fristlos gekündigt hat, weil dieser sich bei seinen Raucherpausen nicht ausgestempelt hat. Bei dem Arbeitgeber gab es eine zulässige und für sämtliche Mitarbeiter verbindliche Raucherpausen-Regelung. Diese verpflichtete die Arbeitnehmer, sich vor Beginn der Raucherpause auszustempeln und erst am Ende wieder einzustempeln. Der Arbeitnehmer hat sich trotz Abmahnung hartnäckig geweigert, sich für die Raucherpause auszustempeln. Nachdem an drei aufeinander folgenden Tagen eine Raucherpause eingelegt wurde, ohne dass sich der Mitarbeiter ausgestempelt hatte und auch an den Folgetagen die Zeiterfassung nicht korrigiert hatte, wurde das Arbeitsverhältnis außerordentlich fristlos gekündigt. Das Arbeitsgericht Duisburg hat diese fristlose Kündigung dann bestätigt.

Fazit:  Hartnäckige Weigerungen gegen zulässige Arbeitsregelungen führen zu einer erheblichen Zerstörung des Vertrauensverhältnisses und rechtfertigen eine fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber.

 
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