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DSDS-Verträge - Kandidaten ist die Tragweite nicht bewußt

Der Knebelvertrag der Superstars - was sagen Experten dazu? Johanna Onischke (34), Rechtsanwältin in der renommierten Kölner Medienrechtskanzlei Willers Müller-Römer Kunze & Partner, nahm das Vertragswerk für den EXPRESS unter die Lupe.

Die Juristin: "Viele der Klauseln sind tatsächlich nicht unüblich - die Kandidaten werden sich jedoch zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses kaum über deren Tragweite bewusst sein."

Die Medienrechtlerin meint damit vor allem den Abschluss eines Management-Vertrags zu einem derart frühen Zeitpunkt. Aber auch, "dass die Kandidaten nach vorheriger Ankündigung im Zusammenhang mit der Produktion "jederzeit und überall" von einem Kamerateam begleitet werden können".

Johanna Onischke: "Die Teilnehmer übertragen zudem umfangreichste Nutzungsrechte, wie etwa das Bearbeitungsrecht. Damit können Bild und Ton jederzeit nachträglich verändert werden. Die Produktionsfirma hätte damit sogar das Recht, das echte Lied gegen "Biene Maja" auszutauschen. Jeder kleinste Fehler in der Sendung kann so ins vollkommen Lächerliche gezogen werden."

Quelle: Express, 21.02.07

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